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11. Juni 2021 - Der Roggen wächst uns mittlerweile beinahe über den Kopf!
Detlef Vollheyde vom Biolandhof in Weddingen hat sich für's Foto-Shooting ins Roggenfeld begeben. Wir sind schwer beeindruckt. 

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4. Juni 2021 - Unser Roggen blüht. Roggen ist ein Fremdbestäuber, d.h. er benötigt den Pollen der Nachbarn, um Körner auszubilden. Im Wind sind auf den Roggen Feldern große Pollenwolken zu sehen. Nun werden noch Nährstoffe und Wasser benötigt, damit sich gute Körner ausbilden können.

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29. Mai 2021 - Unser Roggen hat noch mal einen ordentlichen Schuss gemacht. Die Ähren sind nun geschoben und die Blüte wird in Kürze beginnen.

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21. Mai 2021 - Der Roggen ist weiter gewachsen. Er hat das letzte Blatt, das "Fahnenblatt" ausgebildet und er beginnt mit dem Ährenschieben.

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3. Mai 2021 - Der Roggen ist im "Schossen" - so wird das Längenwachstum genannt. Die Halme strecken sich, weitere Blätter entstehen, die Assimilationsfläche nimmt merklich zu. Aus Wasser, Kohlendioxid und Sonnenenergie wird Traubenzucker - die Grundlage für das Wachstum - gebildet.

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29. März 2021 - Die Pflanzen sind gerade in der so genannten Bestockung - das heißt, es bleibt nicht bei einem Trieb, der später einmal eine Ähre trägt.  Vielmehr bilden sich drei bis vier weitere Triebe. Bei Roggen ist diese Eigenschaft besonders ausgeprägt. 

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1. März 2021 - Die
Roggenpflänzchen haben nun schon drei Blätter - sie sind in den letzen schönen Tagen weiter gewachsen.

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5. Januar 2021 - Die Saat ist aufgegangen, die Pflänzchen betreiben bereits fleißig Photosythese und treiben grüne Blättchen. Im Moment (16.02.2021) liegt eine geschlossene Schneedecke auf dem Acker. Wir sind gespannt, wie es nach der Schneeschmelze aussieht.

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16. Dezember 2020 - die ersten Roggenkörner keimen und streben an's Licht

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Die Maschine bei der Arbeit. In dieser Rückansicht wird deutlich, wie das Drillen funktioniert: In einem Arbeitsgang werden Rillen gezogen, die Saatkörner abgelegt und anschließend mit Erde bedeckt (diese Arbeit erledigt der im Bild gut zu erkennende Striegel).


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Auf diesem Foto können wir gut erkennen, wie das Saatgut in der Erde abgelegt wird.

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Die Drillkombination ‒ sie besteht aus Kreiselegge und Drillmaschine ‒ wird vom Traktor gezogen und angetrieben.

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Für das Drillen wird das Saatgut in die Sämaschine geschüttet. Die Maschine wird dann so eingestellt, dass die von uns gewünschte Saatgutmenge ‒ 300 Körner pro Quadratmeter ‒ ausgebracht wird. Wir orientieren uns an der Aussaattabelle (siehe Foto) und erfahren, dass wir gut 100 kg Saatgut pro Hektar benötigen.


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Nach der Maisernte wurde der Acker zunächst umgepflügt.
Am 20. November erfolgte dann das Drillen, also das Ausbringen des Saatguts für den Brotroggen. Wir verwenden anerkanntes zertifiziertes Saatgut der Sorte Conduct ‒ wir beziehen es von der Firma Öko-Korn-Nord.

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Auf der Fläche stand zuvor noch Körnermais. In der ökologischen Landwirtschaft spielt diese Fruchtfolge ‒ jedes Jahr wird auf einer Fläche etwas anderes angebaut ‒ eine bedeutende Rolle. Und nicht nur das: Wichtig ist außerdem, dass es immer mal wieder einen Wechsel gibt ‒ zwischen sogenannten Winterungen (Pflanzen, die im Herbst gesät werden) und Sommerungen (mit Aussaat im Frühjahr). Wir wechseln in diesem Jahr also von der Sommerung Mais auf die Winterung Roggen.


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Für UNSER BROT bauen wir Dinkel und Roggen an. Auf dem Foto sehen wir das Roggen-Saatgut ‒ es stammt selbstverständlich aus ökologischer Landwirtschaft und ist unbehandelt.

Wir erzählen hier die Geschichte des Roggens auf dem Immenröder Feld in Weddingen. Der Landwirt ist derselbe wie auf Foto Nr. 1, nur eben 31 Jahre später.


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Es war einmal... Auch unsere Geschichte fängt so an, sie wird aber kein Märchen bleiben! 

1989 taten sich ein Landwirt (Detlef Vollheyde, links) und ein Bäcker (Edmund Volkmer) aus Weddingen zusammen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit war ein köstliches Brot aus regionalen Zutaten. Dieses Brot ist Geschichte.
 
Aber eine Geschichte mit Zukunft!