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Es war einmal... Auch unsere Geschichte fängt so an, sie wird aber kein Märchen bleiben! 

1989 taten sich ein Landwirt (Detlef Vollheyde, links) und ein Bäcker (Edmund Volkmer) aus Weddingen zusammen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit war ein köstliches Brot aus regionalen Zutaten. Dieses Brot ist Geschichte.
 
Aber eine Geschichte mit Zukunft!

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Für UNSER BROT bauen wir Dinkel und Roggen an. Auf dem Foto sehen wir das Roggen-Saatgut ‒ es stammt selbstverständlich aus ökologischer Landwirtschaft und ist unbehandelt.

Wir erzählen hier die Geschichte des Roggens auf dem Immenröder Feld in Weddingen. Der Landwirt ist derselbe wie auf Foto Nr. 1, nur eben 31 Jahre später.

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Auf der Fläche stand zuvor noch Körnermais. In der ökologischen Landwirtschaft spielt diese Fruchtfolge ‒ jedes Jahr wird auf einer Fläche etwas anderes angebaut ‒ eine bedeutende Rolle. Und nicht nur das: Wichtig ist außerdem, dass es immer mal wieder einen Wechsel gibt ‒ zwischen sogenannten Winterungen (Pflanzen, die im Herbst gesät werden) und Sommerungen (mit Aussaat im Frühjahr). Wir wechseln in diesem Jahr also von der Sommerung Mais auf die Winterung Roggen.

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Nach der Maisernte wurde der Acker zunächst umgepflügt.
Am 20. November erfolgte dann das Drillen, also das Ausbringen des Saatguts für den Brotroggen. Wir verwenden anerkanntes zertifiziertes Saatgut der Sorte Conduct ‒ wir beziehen es von der Firma Öko-Korn-Nord.

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Für das Drillen wird das Saatgut in die Sämaschine geschüttet. Die Maschine wird dann so eingestellt, dass die von uns gewünschte Saatgutmenge ‒ 300 Körner pro Quadratmeter ‒ ausgebracht wird. Wir orientieren uns an der Aussaattabelle (siehe Foto) und erfahren, dass wir gut 100 kg Saatgut pro Hektar benötigen.

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Die Drillkombination ‒ sie besteht aus Kreiselegge und Drillmaschine ‒ wird vom Traktor gezogen und angetrieben.

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Auf diesem Foto können wir gut erkennen, wie das Saatgut in der Erde abgelegt wird.

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Die Maschine bei der Arbeit. In dieser Rückansicht wird deutlich, wie das Drillen funktioniert: In einem Arbeitsgang werden Rillen gezogen, die Saatkörner abgelegt und anschließend mit Erde bedeckt (diese Arbeit erledigt der im Bild gut zu erkennende Striegel).

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So, das war Teil 1 der Geschichte namens 

UNSER BROT

Nun warten wir auf das passende Wetter und die ersten grünen Spitzen...

Und dann folgt Teil 2 >>