UNSER BROT.
Es beginnt zu wachsen

In unserem Landkreis soll es in absehbarer Zeit Bio-Brot geben. Aber nicht irgendein Bio-Brot, sondern hier gebacken ‒ mit Getreide von uns und nach allen Regeln der bio-zertifizierten Handwerkskunst. UNSER BROT eben. 
Für dieses Projekt werden jetzt die ersten Saatkörner gelegt. Und weil wir unser Vorhaben äußerst spannend finden, teilen wir die Entstehungsgeschichte mit allen, die sich dafür interessieren ‒ bis eines Tages UNSER BROT auf unserem Teller landet.

Kartoffeln, Eier, Honig: 
Alles von uns

So langsam aber sicher beleben wir unseren Marktplatz. Unsere Kartoffeln kommen gerade frisch vom Acker und sind mittlerweile an vielen Orten ‒ auch in zahlreichen Supermärkten ‒ zu haben. Die aktuellen Einkaufsquellen für Kartoffeln, aber auch Eier und Honig finden Sie hier >> .  Gern weisen wir Sie an dieser Stelle auch noch einmal auf unsere Gesamtübersicht >> hin, in der Sie alle unsere aktuellen Hofläden finden.
Und hinter den Kulissen arbeiten wir weiter daran, Ihre Wünsche aus der Umfrage umzusetzen. 

VHS und Öko-Modellregion:
Bio trifft Bürger*in

Wir möchten BIO und REGIONAL in unserem Landkreis zusammenbringen und wir möchten Sie für lokal erzeugte Bio-Produkte begeistern. Deshalb laden wir Sie ein, mitzugestalten, uns kritisch zu begleiten, sich an der Umsetzung zu beteiligen  und neue Mitstreiter*innen zu gewinnen. Gemeinsam mit der Kreisvolkshochschule Goslar planen wir spannende, abwechslungs- und ganz sicher erkenntnisreiche Veranstaltungen. Freuen Sie sich auf Workshops, Ernährungsrat, Bio-Regio-Challenge oder Streuobst-Abenteuer...

Über die Schulter geschaut

Hier ist wieder der Ort, 

  • Ihnen einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen,
  • Ihnen zu zeigen, was sich auf den Höfen gerade tut, 
  • welche Arbeiten jetzt anstehen 
  • und was sonst noch so los ist (siehe unten).

Thudts Hof

Auf Thudts Hof in Herrhausen gibt's noch viel zu tun ‒ obwohl die wichtigsten Arbeiten auf dem Feld jetzt erledigt sind:

  • Kartoffeln reinigen (mit der niegelnagelneuen Kartoffelbürstmaschine), wiegen, abpacken, etikettieren und z.B. an Edeka in Teichhütte (Bad Grund) liefern
  • letztes Gemüse ernten
  • die Mutterkühe, die vor 2 Wochen ihr Winterquartier im neu gebauten Stall mit Laufbereich bezogen haben, versorgen und Streicheleinheiten verteilen, die Dorfkinder beim Füttern anleiten
  • neues Hühnermobil einweihen und die jetzt gerade nicht genutzten Gewächshäuser als Freilauffläche für den Notfall (Vogelgrippe) herrichten 
  • Büroarbeiten erledigen, vernachlässigte Ecken aufräumen, Eier ausliefern und den Hofladen organisieren...

Biohof Schieren Eichen

Der Biohof in Lutter ist ein großer Legehennen-Betrieb ‒ mit reichlich Ackerbau "im Hintergrund" (auch, um Futter für die Hühner anzubauen).

  • Der letzte Weizen ist gedrillt (gesät) ‒ wie genau das geht, sehen Sie hier >>
  • In das Hühnermobil sind 227 neue Hühner und 1 Hahn eingezogen ‒ sobald die Junghennen mit dem Eierlegen beginnen, gibts die Mini-Eier wieder im 1kg-Pack im Hofladen.
  • Auch hier wird jetzt Papierkram erledigt und aufgeräumt, die Maschinen werden gereinigt.
  • Normalerweise beginnt jetzt die Zeit, in der die Brüder Jan und Hauke Gaus Fortbildungen oder Schulungen besuchen, um mal "über den Tellerrand zu schauen" und nicht "betriebsblind" zu werden.
    In diesem Jahr läuft das corona-bedingt ja anders als gewohnt ‒ nun gibt's halt Online-Fortbildungen.  

Bioland-Imkerei Besser

In der Bioland-Imkerei Besser in Hahausen ist die Hochaison naturgemäß vorbei ‒ vereinzelt sind die Bienen jedoch noch aktiv.

  • Der Imker macht seine Beuten (die Bienenkästen) jetzt 100%ig winterfest: Mittels "Mäusekeil" werden die Fluglöcher so verengt, dass Mäuse nicht hindurch passen. Und damit auch Spechte kein Unheil anrichten können, werden die Beuten durch ein Netz geschützt.
  • Jetzt beginnt das Warten auf den Frost, damit die Bienen eine Brutpause einlegen und der Imker die Bienenvölker gegen die Varroa-Milbe behandeln kann. Dafür hat er bis Anfang Januar Zeit. Björn Besser verwendet dafür natürliche Oxalsäure (chemotherapeutische Mittel sind selbstverständlich nicht erlaubt!).
  •  Ansonsten füllt der Imker jetzt weiterhin Honig ab und kümmert sich um den Verkauf

Gallowayhof Kirsch

Auch auf dem Gallowayhof von Sabine Kirsch in Rhüden beginnt die Wintersaison, alles bereitet sich auf das zeitweise Leben im Stall vor.

  • Die Kühe werden jetzt auf die letzte Weide vor dem Winter gefahren, allerdings muss hier bereits Heu zugefüttert werden ‒ das Gras allein reicht mehr aus.
  • In den Ställen wird Stroh eingestreut, die Raufen werden mit Silage aufgefüllt.
  • Die Wiesen werden jetzt "geschleppt", das heißt, sie werden mit einer sogenannten "Wiesenschleppe" bearbeitet, um zum Beispiel Maulwurfshügel einzuebnen und Pferdeäpfel und Kuhfladen als Wiesendünger einzuarbeiten.
  • So langsam wird jetzt auch der Hofverkauf am 12. Dezember vorbereitet - damit es zum Weihnachtsfest Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren geben kann.

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